Die Grundidee hat eine lange Vorgeschichte. Innerhalb der verschiedenen Fakultäten der Universität Zürich sowie in ausseruniversitären Institutionen wie dem Forensischen Institut, der Forschungsabteilung des Zürcher Justizvollzugs oder der Stadt- und Kantonspolizei wurde bereits seit langer Zeit zu kriminalitätsbezogenen Fragenstellungen geforscht – dies sowohl im Bereich der Grundlagenforschung als auch in der angewandten Forschung. Oftmals war es aber eher dem Zufall überlassen, ob die verschiedenen Forschungsgruppen voneinander wussten und ob sie ihre Ressourcen in interdisziplinären Projekten zusammenführten. Ausgehend von dieser Feststellung entstand die Idee, Forschungsstränge zu bündeln und wo möglich Synergien gezielt zu nutzen. Die Universität Zürich hat mit ihren affiliierten ausseruniversitären Forschungspartnern ein enormes Potenzial, um das Thema Kriminalität interdisziplinär und multimethodisch zu untersuchen. Klar ist auch: Damit solche Verknüpfungen zwischen Forschungsgruppen und Arbeitspartnern in der Praxis entstehen können, braucht es eine gemeinsame Plattform. Eine solche wird durch die TRANSFORM-Finanzierung ermöglicht. Wir freuen uns sehr, in den kommenden Jahren im Verbund mit allen CrimeLab UZH Stakeholdern in- und ausserhalb des Kantons Zürich einen Beitrag zur evidenzbasierten Gesellschaft zu leisten.